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Steilwand Allmannshausen (D) PDF Drucken E-Mail
Freitag, 29. Juni 2007 um 10:29 Uhr

starnberg1Der Wetterbericht im Radio sprach endlich wieder von Sonnenschein und 24°C. Für ein Sommerwochenende nicht gerade warm, aber doch ideal, um sich in den Trocki zu zwängen, die D12 anzulegen und sich gemütlich in die Tiefe hinabgleiten zu lassen. Aus diesem Grund entschieden wir uns für einen Ausflug an den Starnberger See, um in Allmannshausen die Steilwand zu betauchen.

Wie fast schon üblich, hatte ich auch diesmal ein 'neues' Testequipment im Kofferraum. Nun, es ist zwar nicht wirklich eine Marktneuheit , schon eher ein Klassiker-, aber troztdem das erste Mal an meinen Füßen: Die Scubapro Jet Fin, eine klassische Vollgummiflosse. Hier gehts zum Testbericht.

Fast zeitgleich traf ich mit Dany, einer Haubentaucherin, am See ein. Wir entschieden uns für den Hedra Einstieg, benannt nach Helmut Drache. Wenige Minuten später waren wir auch schon für unseren Tauchgang vorbereitet und beschlossen es heute gemütlich angehen zu lassen. Wir setzten uns eine Maximaltiefe von ~ 35 Metern und glitten hinab.

Da wir beide mit unseren Doppelgeräten tauchten, hatten wir für diesen geplanten Tauchgang reichlich Reserven dabei.

Wir paddelten langsam in nördlicher Richtung und erreichten nach ca. 10 Minuten die Wand auf einer Tiefe von 20 Metern. Der See präsentierte sich mit besten Sichtweiten von ca. 15 Metern. Nach einem kurzen OK Zeichen stiegen wir in die Wand ein und stoppten unseren Abstieg auf der vereinbarten Maximaltiefe. Obwohl es hier unten keine Fische zu bewundern gab, waren die vor uns liegenden Felsformationen jede Minute wert. Als unsere beiden Computer fast zeitgleich eine Deko von 20 Minuten zeigten, begannen wir unseren Aufstieg und tauchten in südlicher Richtung wieder zurück zum Einstieg. Unterwegs gab es noch ein paar Barsche und ein Paar Taucher zu bewundern.

Diese beiden waren wie ein Weihnachtsbaum mit Equipment behangen, als ob sie gerade eine Seedurchquerung an der tiefsten Stelle hinter sich gehabt hätten. Sie starrten in Gedanken versunken auf ihre Computer und nuckelten gemütlich an ihrer O² Stage.

Nach 70 Minuten trafen wir wieder an unserer Ausstiegsstelle ein, verstauten das Equipment und fuhren noch auf ein alkoholfreies Dekobierchen in eine nahegelegene Gaststätte. Ein sehr gelungener Tauchtag - Danke Dany!

By the way - die neuen Flossen waren bei diesem Tauchgang zwar ungewohnt, aber auch sehr angenehm zu tauchen. Die Scubapro Jet Fin ist insbesondere bei technischen Tauchern sehr beliebt und gilt als ausgesprochen robust. Im Gegensatz zu den bislang getesteten Flossen, sollte für dieses 'Brett' schon ein guter Trainingszustand vorhanden sein, da es sonst schnell zu Krämpfen kommen kann. Die Flosse wurde mit DIVETEC Spring Straps modifiziert.

Gruß
Jürgen

 

Infos zum Starnberger See:
Höhe
: 584 ü.n.N.
Tiefe: ca. 128 Meter
Sichtweite
: 8 -10 Meter (normal)
Temperatur Wasseroberfläche: ~22 °C (Sommer)
Temperatur Grund: ~4 °C (Sommer)

Link zur Fotogalerie:
nicht vorhanden
Link zur Tauchplatzdatenbank:nicht vorhanden
Link zur Videodatenbank:nicht vorhanden